Die Vorbereitung einer Wallfahrt

Nach der Wallfahrt ist vor der Wallfahrt: Längst ist die Vorbereitung eine ganzjährige Aufgabe geworden. Der Vorstand des Pilgervereins trifft sich jeweils im Herbst zur ersten vorbereitenden Sitzung. Motto, Pilgerzeichen, Pilgerkerze, Drucksachen, die Organisation der Sonderbusse brauchen genügend Vorlaufzeit.

 

Organisation von langer Hand

 

Zu Beginn des Jahres stehen die Besprechungen mit der Polizei sowie die Organisation der Sanitätsbegleitung an. In mehreren Quartierbesprechungen werden die Übernachtungen vorbereitet. Die Fahrer der Begleitfahrzeuge erhalten in einer eigenen Besprechung neueste Anweisungen. Hinweisschilder werden dem aktuellem Stand angepasst, Fahrkarten und Hinweiszettel werden gedruckt, Informationen an die Medien weitergegeben.

 

Ab Ostern wird‘s konkret

 

Die Jahreshauptversammlung des Pilgervereins nach Ostern markiert den Beginn der konkreten Arbeit. Nun trifft sich der erweiterte Ausschuss mit den Verantwortlichen der jeweiligen ehrenamtlichen Dienste.

Die Vorbetergruppe konzipiert das Gebet der drei Tage inhaltlich.

Die Wochen vor der Wallfahrt sind geprägt vom Vorbereiten des Fuhrparks: die beiden WC-Wägen werden instandgesetzt und das Pilgerbüro sowie die angemieteten Transporter für den Pilgerfunk werden in der Funkwerkstatt in Großberg mit dem nötigen Inventar ausgestattet.

 

Die Wallfahrt beginnt

 

Mit dem Domgottesdienst am Dienstag vor Pfingsten ist die Arbeit mit einer Unmenge an erforderlichen Telefonaten und Details, die berücksichtigt werden müssen, fast getan.

Während der Wallfahrt haben die Verantwortlichen zu tun, lange bevor der erste Pilger losmarschiert, und noch lange, nachdem der letzte Pilger im Quartier ist.

 

Nacharbeiten

 

Nach dem Pfingstfest muss die Wallfahrt finanziell abgerechnet werden. Die Abschlussbesprechung der Verantwortlichen sowie die Dankwallfahrt schließen den Kreis eines Pilgerjahres.

… und außerhalb der Wallfahrt

 

Neben dieser direkten Arbeit für die Wallfahrt gilt es noch Pilgertreffen an verschiedenen Orten der Diözese zu begleiten, den Kontakt zu Altötting zu halten, das Inventar zu pflegen und zu warten, usw.

Große Pilgerfahrten, die es im Abstand von zwei Jahren gibt, oder die Neuerstellung eines Pilgerbüchleins schließen die wenigen Lücken, die das Pilgerjahr noch lässt.

 

Dankeschön!

 

Wir sind froh und glücklich, dass uns für all diese Aufgaben nicht nur die Verantwortlichen im Pilgervorstand und erweiterten Ausschuss, sondern letztlich Hunderte von Ehrenamtlichen und viele Freunde in den einzelnen Etappenorten zu Seite stehen, ganz besonders auch die Verantwortlichen in Altötting. Nur so ist es möglich, die Organisation ohne Hauptamtliche zu leisten.